ASV ist „Meistersorge“ los

ASV ist „Meistersorge“ los

18. Dezember 2019 Allgemein 0

Dieburger Ringer können nach 10:18 gegen Rimbach II kaum noch in die Hessenliga aufsteigen / Yakarsimsek wird geschultert In der Ringer-Verbandsliga Süd-West ist am Samstagabend fast schon die Entscheidung gefallen, wer Meister wird und sich mit der unangenehmen Frage des Hessenliga-Aufstiegs beschäftigen muss. Direkt beteiligt daran war die ASV Dieburg, die in der Gutenberghalle dem Tabellenführer KSV Rimbach II mit 10:18 unterlag, ihre dritte Saisonniederlage kassierte und damit die „Meistersorge“ los ist. Seit dem Wochenende hat Rimbach II vier Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger. Zu denen gehören nach wie vor die Dieburger, die gegen die Rimbacher Oberliga-Reserve zumindest einiges versuchten. Die ohne den verletzten Michael Drescher angetretenen Hausherren besetzten nämlich erstmals in dieser Saison das 57-Kilo-Limit: Hendrik Hiemenz hatte mächtig abgekocht, um dort dann doch gegen Kelvin Täumert in Minute eins auf den Schultern zu verlieren. Im 66-Kilo-Limit besiegte Luka Mai zwar Arda Nas, hatte aber Übergewicht. Weil Turhan Yakarsimsek gegen Erik Schwab bei eigener Führung auf die Schultern geriet, konnte die Athletik-Sportvereinigung ihre Niederlage trotz der Siege von Salman-Ali Qureshi, Zacharias Vakalov und Taskin Sirinaga nicht mehr verhindern. Zurück auf Platz zwei ist somit die SG Arheilgen, die am Freitag in guter und voller Besetzung mit 21:5 beim KSV Seeheim II gewann. Auch der KSV Wersau, am Samstag Sieger im Odenwald-Derby gegen den KSV Michelstadt, mischt weiter in der Spitzengruppe mit. Die besseren Aussichten gegenüber Michelstadt im Rennen um Platz fünf hat nun der ASV Schaafheim II, der bei Schlusslicht Weiher schon an der Waage gewann, sich aber auch im Freundschaftskampf in allen Duellen durchsetzte. Die Zweit- bis Fünftplatzierten qualifizieren sich für die Landesliga, die 2020 neu zwischen Hessenliga und der dann eingleisigen Verbandsliga eingeführt wird. Genau dorthin strebt die ASV Dieburg. Der Verbandsliga-Meister dieser Saison soll direkt hoch in die Hessenliga, was wegen der wesentlich höheren sportlichen und damit finanziellen Anforderungen aber kaum ein Verein will. In erster Linie die Rimbacher, die in der jetzigen Besetzung in der Hessenliga ebenfalls meist abgefertigt würden, müssen sich damit jetzt befassen. Die ASV Dieburg ringt das nächste Mal am Samstag (20 Uhr, Sporthalle der TSG Steinbach) beim KSV Michelstadt. Mit einem Sieg wäre die Landesliga-Qualifikation auch rechnerisch eingetütet. Das Stenogramm zum Kampf zwischen der ASV Dieburg und dem KSV Rimbach II (10:18): 57G: Hiemenz – Täumert 0:4 (0:6 SN), 61F: Qureshi – Ludwig 4:0 (4:0 SS), 66G: Mai – Nas 0:4 (ÜG), 71F: Ashrati – J. Schwab 0:4 (5:17 SN), 75G: Yakarsimsek – E. Schwab 0:4 (4:2 SN), 86F: Celebi – Bär 0:2 (4:8), 98G: Vakalov – Kirschenstein 4:0 (15:0), 130F: Sirinaga – Weber 2:0 (6:3), Zuschauer: 61, Kampfrichter: Wolf Gust (SG Arheilgen). jd

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