ASV Dieburg ist ein guter Gastgeber

ASV Dieburg ist ein guter Gastgeber

7. Februar 2019 Allgemein 0

Ringer-Hessenmeisterschaften teils aber mit schwacher Beteiligung / Jugendteam unterliegt Hösbach Die ASV Dieburg hat die Ringer-Hessenmeisterschaften der Frauen, weiblichen Jugend und männlichen Junioren am Samstag und Sonntag in der Schlossgartenhalle als guter Gastgeber souverän über die Bühne gebracht. Dem Jugendteam blieb der erste Platz allerdings verwehrt. An beiden Tagen trübte die relativ schwache Beteiligung das sportliche Bild. Bezeichnend war, dass die Hessenmeisterinnen meist nicht aus den Vereinen des Hessischen Ringer-Verbands (HRV) kamen. So waren die Titelkämpfe der Frauen, weiblichen Jugend und der Schülerinnen am Samstag offen ausgeschrieben worden – die richtige Entscheidung, denn nur 39 der 94 Teilnehmerinnen kamen aus einem HRV-Verein. So brachten in Ückerath und Karthause beispielsweise zwei Klubs anderer Landesverbände zusammen 26 Sportlerinnen mit nach Dieburg. Vereinzelt mischten auch Ringerinnen aus der Schweiz mit – reine Wettkämpfe für die weibliche Jugend sind im deutschsprachigen Raum selten, gerade bei den Frauen ist das Ringen tatsächlich die gern zitierte (und bei den Männern nur bedingt zutreffende) „Randsportart“. Doch auch die externen Vereine änderten wenig daran, dass die Titelvergabe vor allem bei den Frauen zur Makulatur wurde. Denn dort meldeten insgesamt nur acht Athletinnen, die sich auf vier Gewichtsklassen aufteilten. Bei der weiblichen Jugend gingen neun von zwölf Goldmedaillen an Ringerinnen anderer Landesverbände. Auch bei den weiblichen Schülerinnen blieben nur zwei Titel im Land. Am Sonntag fiel der Zuspruch noch geringer aus: Bei den Junioren kämpften nur 25 Freistil- sowie 28-Greco-Ringer um den Hessentitel. Die Qualität stimmte hier mitunter aber, etwa durch einige Bundesliga- und Oberliga-Athleten. Bei den Schülerteams und Jugendteams sorgten auch die gegenüber der HRV-Jugendliga veränderten Altersbestimmungen dafür, dass die Vergabe des HM-Titels und die damit verbundene Qualifikation kaum auf sportlicher Basis ausgemacht wurde. Der KSC Hösbach war der einzige Verein, der an beiden Tagen ein Team stellte. Der KSV Rimbach hatte seine Meldung für beide Tage nur unter Vorbehalt getätigt und trat aus personellen Gründen jeweils nicht an. Die Hösbacher siegten bei den Jugendteams am Samstag kampflos. Auch am Sonntag qualifizierten sie sich für die Deutschen Meisterschaften, mussten dazu lediglich Gastgeber ASV Dieburg (der sich mit Ringern des AV Groß-Zimmern verstärkt hatte) schlagen. Dies gelang durch ein 18:10. Bei den Einzelwettbewerben hatte die Dieburger Athletik-Sportvereinigung keine Sportler auf die Matten gebracht. Dass man nur zwei statt der zunächst drei geplanten Matten aufgebaut hatte, war ein weiteres Zeichen dafür, dass die – von Ausrichter ASV nicht zu verantwortenden – Meldezahlen letztlich enttäuschten. jd Zu den Fotos: BU zu den Fotos Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4: Ein guter Gastgeber war die ASV Dieburg am Wochenende für die Ringer-Hessenmeisterschaften in der Schlossgartenhalle. Dort wurde auf zwei statt geplanter drei Matten gerungen, weil die Meldezahlen enttäuschend waren. BU zu den Fotos Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 7: Ein schönes Bild ergab sich am Samstag beim Einmarsch der rund 100 Athleten. BU zu Foto Nr. 8: ASV-Vorsitzender Hubert Hiemenz (r.) im Gespräch mit Jürgen Schmidt, Vorsitzender des Ringerbezirks Darmstadt/Odenwald. (alle Fotos: jd)

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